Damit Ihre Dankesrede wirklich eine Dankesrede wird...

… halten Sie sich beim Vorbereiten immer diese paar Dinge vor Augen:

All die Menschen sind hier, damit sie feiern.
Und jetzt feiern alle Sie, weil Sie ausgezeichnet worden sind.

Ihre Rede soll daher natürlich eine frohe Rede sein. Selbst dann, wenn es Sinn macht, daß Sie unter anderem auch etwas Nachdenkliches erzählen oder etwas Streitbares erwähnen:

Die Grundmelodie ist immer fröhlich. Was tun Sie in der Dankesrede anderes, als sich zu freuen, andern zu danken, Zuversicht auszustrahlen, andern Mut zu geben und Ihre Auszeichnung mit denen zu teilen, die Sie auf Ihrem Erfolgsweg geführt und begleitet haben?

Anders formuliert:

Ich schlage sehr dringend vor, in so einem Rahmen nichts Schlechtes über andere Menschen zu sagen. Und zwar niemals im Rahmen Ihrer Feier.

Selbst dann nicht, wenn das Schlechte über jemand zu Ihrer Geschichte gehörte und selbst dann nicht, wenn das Schlechte stimmte.

Ich schätze das weise Wort, das der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt einmal gesagt hat, sehr:

Was Du sagst, soll immer wahr sein.
Aber sage nicht immer alles, was wahr ist.

Dankesreden sind nie Melodien in Moll und nie dissonant. Ein einziger Takt mag wohl in Moll sein, aber nur, damit die Melodie sofort und schnell ins Frische zurückspringt und nun umso fröhlicher weiterklingt.

Ihre Dankesreden sind immer dankbare, heitere Musik in Dur. Ihre Hörer brauchen Sie so. So tun Sie allen gut. Auch sich selbst.

Und wenn Sie Ideen und Formulierungen für Ihre Rede suchen:

Ich bin gerne auch Ihr Redenschreiber. Rufen Sie mich an oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!